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c_Lucie_Jansch

Die Möwe

Wichtige Informationen

Vom 1. November 2026 bis zum 28. Februar 2027 erhältst du kostenlose Tickets für ausgewählte Vorstellungen im Deutschen SchauSpielHaus und im Jungen SchauSpielHaus. 

So funktioniert’s:

Ab Monatsbeginn kannst du über diesen Link Tickets für die ausgewählten Vorstellungen des Monats buchen. Das Angebot pro Vorstellung gilt, solange der Vorrat reicht.                                                                                                   

Wichtig: Die Karten können nur online gebucht werden, und deinen Freikarte-Nachweis musst du beim Einlass vorzeigen!

Deutsches Schauspielhaus Hamburg

Wie nervös alle sind, so nervös!

Als junge erfolglose Künstler*innen glauben sie, alle Konventionen sprengen zu können und verlieren – endlich erfolgreich – den Glauben an ihre Arbeit. Sie wollen ein bedeutendes Leben führen in den Zentren der Welt und arrangieren sich tapfer in der Provinz. Sie wollen die Gesellschaft erneuern und werden von sich selbst enttäuschte Schauspieler*innen, Lehrer*innen oder Verwalter*innen. Sie suchen die eine, die große Liebe und heiraten schließlich leidenschaftslos eine andere. Fast alle Figuren, die Anton Tschechow in »Die Möwe« versammelt, sind irgendwo angekommen. Aber niemand dort, wo er oder sie eigentlich einmal hinwollte. Sie bilden einen Reigen unglücklich liebender, grandios oder kleinlaut scheiternder Menschen. Es ist eine Tragödie, es ist eine Komödie.

»Die Möwe« ist die erste Inszenierung der Regisseurin Yana Ross in Hamburg. Seit ihrer frühesten Kindheit führt die Kosmopolitin ein für ihr künstlerisches Schaffen fruchtbares Nomadenleben: In Moskau als Kind einer ukrainisch-polnisch-jüdischen Familie geboren, aufgewachsen im Baltikum und den USA, lebt und arbeitet sie seither in verschiedenen Ländern Europas. Zuletzt gehörte sie fünf Jahre zum Leitungskollektiv des Schauspielhauses Zürich. Immer wieder aufs Neue sucht sie die Texte Anton Tschechows auf: Kein anderer Autor sequenziere die DNA der menschlichen Seele so präzise wie er. Gemeinsam mit dem Ensemble taucht sie tief in das Original ein, befragt Tschechows Dramatik nach den persönlichen Bezugspunkten und schreibt sie in die Gegenwart fort.

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