
Polizeimuseum Hamburg
Unterricht im Polizeimuseum Hamburg verbindet Wissen, Neugier und echte Einblicke in die Polizeiarbeit
Je nach Alter der Kinder und nach vorhandener Gruppenstruktur bieten wir verschiedene Rätsel- und Rallyehefte zum gemeinsamen „Ermitteln“ an. Wir haben aktuell 5 verschiedene Rallyes im Angebot. Diese haben u.a. verschiedene Anforderungen an die Lese- und Schreibkompetenz der Kinder.
Dazu erläutert unser Guide in einer museumspädagogischen Führung spannende Details aus der langjährigen Geschichte der Polizei Hamburg und gibt aufschlussreiche Einblicke in den beruflichen Alltag der Hamburger Polizistinnen und Polizisten, inklusive handfester Erfahrungen.
Für eine Terminvereinbarung, für Fragen aller Art und für eine Beratung nehmen Vorschulklassen, Hortgruppen, Schulklassen usw. bitte direkt Kontakt zum Polizeimuseum Hamburg auf:
polizeimuseum@.polizei.hamburg.de
Hotline: 040 – 4286 – 680 80 (Mo, Di, Mi, Do jeweils 09 -15 Uhr)
Bitte planen Sie für eine Buchung einen geräumigen zeitlichen Vorlauf ein.
Alle Angebote für Kinder und Jugendliche werden von uns immer museumspädagogisch betreut.
Ein Rundgang ohne Führung ist leider für Kinder-Gruppen nicht möglich.
Nach vorheriger Absprache öffnet das Polizeimuseum für Schulklassen in Ausnahmen auch früher. Sprechen Sie uns bitte mit ihren individuellen Wünschen an. Wir finden zusammen eine Lösung.
Über das Polizeimuseum Hamburg
Fahr- und Flugsimulator, Polizei-Historie, eine alte Wache, ein kriminaltechnisches Labor – Gänsehaut-Feeling im Polizeimuseum Hamburg
Im größten Polizeimuseum in Deutschland kann nicht nur ein Blick auf rund 200 Jahre Polizeigeschichte in Hamburg geworfen werden. Die Besucher können auch selbst auf Spurensuche gehen, Fälle lösen, mit einem Funkstreifenwagen bei einer virtuellen Sonderrechtsfahrt mit dabei sein oder mit dem Polizeihubschrauber eine Runde drehen – im Flugsimulator.
Vom Nachtwächter bis zum Cybercrime
Die Fälle sollen die Ermittlungsarbeit und die Aufgaben der Hamburger Polizei darstellen und erklären. Eine 200 Jahre zurückreichende Zeitreise erwartet die Besucher im Erdgeschoss des Hamburger Polizeimuseums. „Hier wird die Geschichte der Hamburger Polizei, die Anfänge und Entwicklungen, gezeigt: vom Nachtwächterwesen über die Errichtung einer einheitlichen Polizeibehörde, die der Senat 1814 beschloss, bis hin zur heutigen Polizei.“
Auch die jüngere Geschichte der Polizei wird aufgegriffen: Beginnend mit der großen Sturmflut 1962, bei der der damalige Innensenator und spätere Bundeskanzler Helmut Schmidt eigenmächtig die Bundeswehr zur Hilfe geholt und zur Katastrophenhilfe eingesetzt hatte. Nicht nur die Schwierigkeiten bei der Bewältigung dieses Katastropheneinsatzes in Zusammenarbeit mit der Polizei und anderen Hilfsorganisationen werden thematisiert.
Ein zentrales Thema in jüngster Zeit ist „Cybercrime“, also die Kriminalität im Internet. Aber auch im realen Leben ist Hamburg ein Drehkreuz zwischen den Welten: Durch den Hafen ist die Hansestadt für Kriminelle besonders interessant. Das ist eine Besonderheit der Polizeiarbeit in Hamburg.
Fälle lösen, Streifenwagen fahren und Hubschrauber fliegen
In einer kompletten Etage des Polizeimuseums Hamburg befindet sich ein kriminaltechnisches Labor. In dem können vornehmlich Kinder und Jugendliche – aber auch Erwachsene – versuchen, Kriminalfälle mit technischen Mitteln zu lösen. Dadurch möchten wir unseren Besuchern zeigen, wie die Polizei anhand von Spuren und Dingen, die sie am Tatort findet, einen Fall aufklärt. Wenn der Fall gelöst ist, muss natürlich der Täter „erkennungsdienstlich behandelt werden“, wie es bei der Polizei heißt. Das von den Besuchern aufgenommene „Verbrecherfoto“ dürfte zu einem begehrten Andenken an den Museumsbesuch werden.
Wer mehr Action möchte, dem empfiehlt das Polizeimuseum einen Flug mit dem Polizeihubschrauber über Hamburg. Wir haben einen Flugsimulator, in dem man ein Einsatzszenario zwischen dem Hubschrauber und zwei Hafenstreifenbooten im Hamburger Hafen erleben kann.
Eine Einsatzfahrt auf Hamburgs Straßen. Das können Besucher nur im Polizeimuseum erleben. Hier dürfen sich alle unsere Besucherinnen und Besucher einmal hinter das Lenkrad eines echten Funkstreifenwagens setzen. Mit Sonderrechten geht es dann virtuell durch die Hamburger City. Ob „flüchtiger Täter nach Raub“ oder „Familienstreit.“ Natürlich soll die Fahrt im echten Streifenwagen vorrangig Spaß machen! Aber wir wollen mit dieser Simulation auch eine Botschaft rüberbringen: „Wer einmal mit Blaulicht und Martinshorn gefahren ist, sich auf den Straßenverkehr konzentrieren und gleichzeitig gedanklich den bevorstehenden Einsatz vorbereiten musste, bekommt eine Ahnung davon, wie anspruchsvoll und adrenalinsteigernd diese Einsatzfahrten für Polizisten sein können“, sagt ein Mitarbeiter des Museums.
Ein „neues“ Stück Polizeigeschichte – Dienstmotorrad aus den 50´er sowie 60´er Jahren
Das Polizeimuseum Hamburg freut sich über eine ganz besondere Neuerung in der Ausstellung: Ein originalgetreu restauriertes Dienstmotorrad vom Typ BMW R50 bereichert ab sofort unsere Ausstellung. Dieses historische Krad, das in den 1950er- und 60er-Jahren im Streifendienst der Hamburger Polizei eingesetzt wurde, ist nicht nur ein echter Hingucker, sondern auch ein faszinierendes Zeugnis technischer Polizeigeschichte.
Möglich wurde dieser Neuzugang durch den unermüdlichen Einsatz von Jürgen, Mechanikermeister und leidenschaftlicher „Schrauber“ vom Verein der Motorradstaffel Hamburg. In liebevoller Detailarbeit restaurierte er das Motorrad in den Originalzustand – inklusive neu eingespeichter Räder.
Polizeiwache anno 1960
Das Polizeimuseum hat originalgetreu den Wachraum einer Hamburger Revierwache der 1960er Jahre nachbauen lassen. Beim simulierten Bummel über unsere kleine Reeperbahn schaut manch einer dann auch auf der Polizeirevierwache vorbei. Gehen Sie auf Spurensuche – wie hat sich der Arbeitsplatz der Hamburger Polizei in den zurückliegenden Jahrzehnten verändert?
Kontakt:
Polizeimuseum Hamburg
Carl-Cohn-Straße 39
22297 Hamburg
Weitere Informationen: www.polizei
