Staatsoper Hamburg 16.11.2017, 19:30 Uhr Beachte bitte das Du nur bis zum 31. Dezember umsonst mit der Freikarte diese Veranstaltung besuchen kannst.

Turangalîla

Olivier Messiaens "Turangalîla-Symphonie" ist ein groß angelegter Liebesgesang, ein klingendes Spiel von Leben und Tod, das von John Neumeier für die Ballettbühne choreografiert wird. Die Uraufführung dirigiert Kent Nagano, der sich intensiv mit diesem Meilenstein der Musikgeschichte beschäftigt hat.

"Ein Ballett mit der großartigen Musik von Olivier Messiaens 'Turangalîla-Symphonie' zu kreieren, ist ein lang gehegter Wunschtraum von mir. Was das Thema des Balletts anbelangt, ist es mir nicht möglich, eine Beschreibung des Inhalts anzubieten. Ich betrachte die Kreation als sinfonisches Ballett, das heißt für mich, dass die Musik selbst die Inspiration – den Kern des Balletts bildet. An diesen Grundsatz habe ich mich in der Vergangenheit gehalten, beispielsweise als ich mehrere (im Ganzen neun!) Sinfonien von Gustav Mahler choreografiert habe."

John Neumeier

"Lîla heißt wörtlich: Spiel. Gemeint ist aber Spiel im Sinne eines göttlichen Einwir­kens auf das kosmische Geschehen, also das Spiel der Schöpfung, der Zerstörung, der Wiedererschaffung, das Spiel von Leben und Tod. Lîla bedeutet auch: Liebe. Turanga: das ist die Zeit, die davoneilt wie das galoppierende Pferd, die Zeit also, die fließend zerrinnt wie der Sand einer Sanduhr. Turanga meint die Bewegung und den Rhythmus. Turangalîla schließt somit gleichzeitig die Bedeutungen Liebesgesang, Freudenhymne, Zeit, Bewegung, Rhythmus, Leben und Tod ein."

Olivier Messiaen

Musik: Olivier Messiaen
Choreografie und Licht: John Neumeier
Bühnenbild: Heinrich Tröger
Kostüme: Albert Kriemler

stueck_highlight-263-highlight
Staatsoper Hamburg 01.12.2017, 19:30 Uhr Wozzeck zur Veranstaltung
stueck_highlight-676-highlight
22.11.2017, 18:35 Uhr zur Veranstaltung
stueck_highlight-731-highlight
Staatsoper Hamburg 14.12.2017 - 15.12.2017, 19:30 Uhr Don Quixote zur Veranstaltung