Deutsches Schauspielhaus 26.12.2018, 19:30 Uhr Beachte bitte, dass Du nur bis zum 31. Dezember umsonst mit der Freikarte diese Veranstaltung besuchen kannst.

Rose Bernd

von Gerhart Hauptmann

Repertoire
Es spielen:Lina Beckmann, Gregor Bloéb, Markus John, Martin Pawlowsky, Michael Prelle, Maik Solbach, Julia Wieninger, sowie:Emilia Bourmudis-Anastasiadou, Lara Eck, Lilian Eyles, Gloria Neubauer, Elise Rödenbeck, Leonie Schuckmann, Wanja Bella Schäfer, Emma Torner, Chor:Jannis Achermann, David Alonso, James Bleyer, Dennis Feuerhacke, Ingmar Grapenbrade, Marlon Hangmann, Jarryd Alexander Haynes, Maik Mensching, Yannek Niehoff, Fernando A. Ost , Matthias Quax, Felix Radcke, Johan Richter, Mohammad Sabra, Don Schmidt, Christian Suder, Gerrit von Waldow, Chorleitung:Christine Groß
Regie:Karin Henkel, Bühne:Volker Hintermeier, Kostüme:Adriana Braga Peretzki, Musik:Arvild J. Baud, Licht:Hartmut Litzinger, Ton:Christoph Naumann, Roman Schneider, Video:Marcel Didolff, Alexander Grasseck, Dramaturgie:Sybille Meier

Hamburger Premiere am 01/10/2017
SchauSpielHaus

Dauer: Zwei Stunden, 45 Minuten, eine Pause

Rose Bernd glaubt, den einzigen Fehltritt, den sie sich je in ihrem jungen Leben geleistet hat, ganz alleine wieder gutmachen zu können. So willigt sie ein in die Heirat mit dem unattraktiven, aber begüterten August Keil, dem Wunschkandidaten ihres religiös rigorosen Vaters. Und sie beendet ihr heimliches Liebesverhältnis mit dem verheirateten Flamm. Niemand ahnt von ihrer Schwangerschaft. Doch zufällig ertappt der Schwerenöter Streckmann die beiden bei ihrem letzten Stelldichein. Noch ist sie überzeugt, sich selbst aus ihrer Not befreien zu können: Sie lässt sich auf die körperliche Erpressung des gewalttätigen Streckmann ein, bloß, damit die Wahrheit nicht ans Licht kommt.

Gerhart Hauptmanns Meisterwerk von 1903 gleicht einem Krimi Noir. Die dialektgefärbte Kunstsprache erzeugt eine dichte düstere Atmosphäre, die mit tragischer Wucht erst nach und nach die verhängnisvollen Ereignisse enthüllt, die Rose Bernd durchleiden muss. Inmitten einer Gesellschaft, die in ihrer gefühlskalten Habgier und selbstgerechten Engstirnigkeit ein erdrückendes Klima aus Gewaltbereitschaft und Unmenschlichkeit erzeugt, rührt ihr einsamer Kampf zutiefst.

Eine Koproduktion mit den Salzburger Festspielen

Altonaer Theater 15.10.2017, 19:00 Uhr Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war zur Veranstaltung
Hamburger Sprechwerk 09.12.2018, 18:00 Uhr Entwaffnung zur Veranstaltung
Lichthof Theater 18.11.2018, 18:00 Uhr CUM-EX PAPERS zur Veranstaltung

Liebe Studierende

Im Planetarium könnt Ihr in diesem Jahr, ohne Ausnahme, aber nach Verfügbarkeit, zu ALLEN Veranstaltungen gehen.

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