Liebe Studierende, die Freikarte für Erstsemester beginnt wieder am 1. Oktober 2020 und geht bis 31. Januar 2021. In der Zwischenzeit bekommt Ihr hier bei uns die neuesten Veranstaltungen angezeigt, allerdings jetzt zu reduzierten Studentenpreisen. Ihr benötigt dazu keine Freikarte!! Einfach nachschauen, was Ihr sehen möchtet und hin zur Abendkasse. Viel Spass wünscht Euch Euer FK-Team. Bis Oktober!

Deutsches Schauspielhaus 12.11.2019 - 13.11.2019, 19:30 Uhr

Rose Bernd

von Gerhart Hauptmann

Repertoire
Es spielen:Lina Beckmann, Gregor Bloéb, Markus John, Martin Pawlowsky, Michael Prelle, Maik Solbach, Julia Wieninger, sowie:Emilia Bourmudis-Anastasiadou, Lara Eck, Lilian Eyles, Gloria Neubauer, Elise Rödenbeck, Leonie Schuckmann, Wanja Bella Schäfer, Emma Torner, Chor:Jannis Achermann, David Alonso, James Bleyer, Dennis Feuerhacke, Ingmar Grapenbrade, Marlon Hangmann, Jarryd Alexander Haynes, Maik Mensching, Yannek Niehoff, Fernando A. Ost , Matthias Quax, Felix Radcke, Johan Richter, Mohammad Sabra, Don Schmidt, Christian Suder, Gerrit von Waldow, Chorleitung:Christine Groß
Regie:Karin Henkel, Bühne:Volker Hintermeier, Kostüme:Adriana Braga Peretzki, Musik:Arvild J. Baud, Licht:Hartmut Litzinger, Ton:Christoph Naumann, Roman Schneider, Video:Marcel Didolff, Alexander Grasseck, Dramaturgie:Sybille Meier

Hamburger Premiere am 01/10/2017
SchauSpielHaus

Dauer: Zwei Stunden, 45 Minuten, eine Pause

Rose Bernd glaubt, den einzigen Fehltritt, den sie sich je in ihrem jungen Leben geleistet hat, ganz alleine wieder gutmachen zu können. So willigt sie ein in die Heirat mit dem unattraktiven, aber begüterten August Keil, dem Wunschkandidaten ihres religiös rigorosen Vaters. Und sie beendet ihr heimliches Liebesverhältnis mit dem verheirateten Flamm. Niemand ahnt von ihrer Schwangerschaft. Doch zufällig ertappt der Schwerenöter Streckmann die beiden bei ihrem letzten Stelldichein. Noch ist sie überzeugt, sich selbst aus ihrer Not befreien zu können: Sie lässt sich auf die körperliche Erpressung des gewalttätigen Streckmann ein, bloß, damit die Wahrheit nicht ans Licht kommt.

Gerhart Hauptmanns Meisterwerk von 1903 gleicht einem Krimi Noir. Die dialektgefärbte Kunstsprache erzeugt eine dichte düstere Atmosphäre, die mit tragischer Wucht erst nach und nach die verhängnisvollen Ereignisse enthüllt, die Rose Bernd durchleiden muss. Inmitten einer Gesellschaft, die in ihrer gefühlskalten Habgier und selbstgerechten Engstirnigkeit ein erdrückendes Klima aus Gewaltbereitschaft und Unmenschlichkeit erzeugt, rührt ihr einsamer Kampf zutiefst.

Eine Koproduktion mit den Salzburger Festspielen


Adresse:
Deutsches Schauspielhaus
Kirchenallee 39
20099 Hamburg
Routenplanung

05.08.2020, 07:34 Uhr zur Veranstaltung

Liebe Studierende

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