monsun.theater 13.10.2017, 20:00 Uhr Beachte bitte das Du nur bis zum 31. Dezember umsonst mit der Freikarte diese Veranstaltung besuchen kannst.

Poe Solo 4 mal Leben

Alpträume, Schreckensvisionen, Menschen im Angesicht des Todes, Mord - das sind Edgar Allan Poe-Themen. Und oft sind es die Überlebenden, die dann berichten, wie sie es geschafft haben, in einem scheinbar aussichtslosen Ringen mit Naturgewalten oder mit einem brutalen Unterdrückungsapparat am Leben zu bleiben - oder eben einen anderen das Leben zu nehmen. Die über 150 Jahre alten unheimlichen Geschichten, in denen sich Edgar Allan Poe für Täter und Opfer gleichermaßen interessiert, erwecken eine Fülle von Assoziationen zur heutigen Lebenssituation - bei diesem Projekt mit der Besonderheit, dass die Protagonisten alle Frauen sind: Eine Täterin, ein Opfer, die Heldin und die Pest.

Die Maske des roten Todes:
Eine Gruppe Privilegierter verschanzt sich in der Abgeschlossenheit einer „Gated Community“ und genießt scheinbar in Sicherheit - da gut bewacht - ihren gehobenen Lebensstil. Doch plötzlich ist die Bedrohung da…

Der Sturz in den Malstrom: Eine Frau am Meer, dem Sehnsuchtsort von Millionen von Menschen. Für sie hat sich dieser Ort als Schauplatz tödlicher Gefahren entpuppt, aber sie hat überlebt - dank ihrer naturwissenschaftlichen Fähigkeiten und ihrer klaren Vernunft.

The raven: Es wird nicht wieder gut. Die Trauer um den Verlust vergeht nimmermehr und nistet sich als gefiederter Unglücksbote ein.

Das verräterische Herz: 3533 Fotos in 3 Jahren=an 365 Tagen im Jahr mindestens 3 Fotos bei Facebook hochgeladen. Eine Selbstdarstellerin mit einem aberwitzigen übertriebenen Mitteilungsdrang. Hat sie diesen brutalen Mord wirklich begangen? Wie weit gehe ich für ein paar Likes

65b4578f49
Thalia Theater Gaußstraße 16.11.2017, 20:00 Uhr Kaspar Häuser Meer zur Veranstaltung
© Matthias Horn
Deutsches Schauspielhaus 15.11.2017, 20:00 Uhr Effi Briest – allerdings mit anderem Text und auch anderer Melodie zur Veranstaltung
Kaspar Häuser Meer
Deutsches Schauspielhaus 18.11.2017, 17:00 Uhr Anna Karenina – allerdings mit anderem Text und auch anderer Melodie zur Veranstaltung