St. Pauli Theater 14.11.2017 - 16.11.2017, 19:30 Uhr Beachte bitte das Du nur bis zum 31. Dezember umsonst mit der Freikarte diese Veranstaltung besuchen kannst.

Monsieur Claude und seine Töchter

Komödie nach dem gleichnamigen Film

von Philippe de Chauveron und Guy Laurent

Theaterfassung von Stefan Zimmermann

Mit: Patrick Abozen, Holger Dexne, Victoria Fleer, Eric Lee Johnson, Marina Lubrich, Love Newkrik, Michael Prelle, Anneke Schwabe u.a.

Regie: Ulrich Waller

Bühne: Nina von Essen

Kostüme: Ilse Welter

Monsieur Claude und seine Frau Marie sind ein zufriedenes Ehepaar in der französischen Provinz und haben vier ziemlich schöne Töchter. Am glücklichsten sind sie, wenn die Familientraditionen genau so bleiben wie sie sind. Erst als sich drei ihrer Töchter mit einem Muslim, einem Juden und einem Chinesen verheiraten, geraten sie unter Anpassungsdruck. In die französische Lebensart weht der raue Wind der Globalisierung und jedes gemütliche Familienfest gerät zum interkulturellen Minenfeld. Musik in den Elternohren ist da die Ankündigung der jüngsten Tochter, einen – Halleluja! – französischen Katholiken zu heiraten. Doch als sie ihrem vierten Schwiegersohn, dem schwarzen Charles, gegenüberstehen, reißt Claude und Marie der Geduldsfaden. Geschwächt durch Beschneidungsrituale, Hühnchen halal und koscheres Dim Sum ist ihr Toleranzvorrat restlos aufgebraucht. Doch auch Charles' Familie knirscht über diese Partie mächtig mit den Zähnen. Weniger um bei den Hochzeits-vorbereitungen zu helfen als sie zu sabotieren, lassen sich die Eltern auf ein Kennenlernen ein. Was folgt ist ein Gemetzel der nationalen Ressentiments und kulturellen Vorurteile. Bis das familiäre Federnrupfen dem Brautpaar die Lust an der Hochzeit zu verderben droht...

© Sinje Hasheider
Deutsches Schauspielhaus 13.12.2017, 19:00 Uhr Malala - Mädchen mit Buch [12+] zur Veranstaltung
© Frank Gooßen
Ernst Deutsch Theater 09.12.2017 - 10.12.2017, 11:00 Uhr König Drosselbart zur Veranstaltung
© Matthias Horn
Deutsches Schauspielhaus 31.12.2017, 18:00 Uhr Effi Briest – allerdings mit anderem Text und auch anderer Melodie zur Veranstaltung