Ermäßigte Karten für die Vorstellungen im großen Haus und im Malersaal kosten für Studierende 9 €. Der ermäßigte Eintritt bei Premieren kostet 13 €. In der Regel sind ab 10 Tage vor Vorstellungsbeginn alle Platzgruppen ermäßigt erhältlich, ab Vorverkaufsstart sind die Platzgruppen C, D und E für Studierende geöffnet. Die ermäßigten Karten für das Junge Schauspielhaus kosten 7,50 €. Wer monatlich Sonderangebote erhalten möchte, kann gern unseren CampusKollektiv-Newsletter unter folgendem Link abonnieren: www.schauspielhaus.de/newsletter

Deutsches Schauspielhaus 18.12.2018, 19:30 Uhr Beachte bitte, dass Du nur bis zum 31. Dezember umsonst mit der Freikarte diese Veranstaltung besuchen kannst.

Junk

„Das hier ist eine Geschichte über Könige, oder was man heutzutage so für Könige hält. Mitte der achtziger Jahre. 1985, um genau zu sein. Ich schrieb für Forbes und fürs Wall Street Journal. Gerede über Geld war ich gewöhnt. Aber 1985 drängte sich der Eindruck von etwas Neuem auf. Etwas Aggressivem und Angriffslustigem. Da kam so ein fanatischer Eifer in den Blick der Leute. Als ob eine neue Religion entsteht …“
Robert Merkin, Investmentbanker bei »Sacker Lowell«, ist auf dem bisherigen Höhepunkt seiner Karriere angelangt. Das »Time Magazine« feiert ihn auf der Titelseite als „Amerikas Alchimist “, der aus Schulden Geld macht. Binnen kürzester Zeit hat er fernab der Aufmerksamkeit großer Banken, Wall Street und Justiz Milliarden erwirtschaftet und das verstaubte Wirtschaftssystem auf den Kopf gestellt. Sein Vorgehen ist so revolutionär wie aggressiv: mit Junk-Bonds – sehr riskanten und hoch verzinsten „Schrottanleihen“ – ködert er Investoren mit satten Gewinnen und sichert diese mit den Werten des Unternehmens ab, das er angreift. Die Zerschlagung der Firmen und die Entlassung tausender Mitarbeiter sind dabei Kollateralschäden, die nach Merkins Ansicht unvermeidbar sind, um in Zeiten von Globalisierung und aufblühender Konkurrenz in Fernost wettbewerbsfähig zu bleiben.
Merkins nächstes Ziel soll der „Deal des Jahrzehnts“ werden: der Stahlgigant »Everson Steel«, Dow-Jones-Unternehmen und heilige Kuh der amerikanischen Wirtschaft. Sein Team ersinnt eine Angriffstaktik aus Intrigen, Täuschungen und die Grenzen der Legalität überschreitenden Manipulationen. Auf der Gegenseite formiert sich der Widerstand. »Everson Steel« entwickelt Verteidigungsstrategien, Banken und Wirtschaftseliten fürchten um den Status Quo und steigen in den Poker ein, die Staatsanwaltschaft beginnt sich für den Fall zu interessieren und eine Journalistin steht kurz davor, die illegalen Machenschaften Merkins aufzudecken.

Ayad Akhtars Wirtschaftsthriller beruht auf den wahren Begebenheiten um den „Junk-Bond-King“ Michael Milken, der in den 80er Jahren, dem „Jahrzehnt der Habgier“, den Finanzmarkt irreversibel veränderte und so viel verdiente, wie vor ihm nur Al Capone. Die Entkoppelung des Finanzsektors von der Realwirtschaft, die Milken lostrat, ist verantwortlich für die völlige Entfesselung der Finanzwirtschaft und die daraus resultierenden globalen Wirtschaftskrisen der letzten 30 Jahre.

Nach den Erfolgen von »Geächtet« und »The Who and the What« ist »Junk« die dritte deutschsprachige Erstaufführung Akhtars am Deutschen SchauSpielHaus.

Fotos: Sinje Hasheider

ES SPIELEN: Franziska Arndt, Yorck Dippe, Paul Herwig, Jonas Hien, Christoph Jöde, Janning Kahnert, Jan-Peter Kampwirth, Matti Krause, Thomas Mehlhorn, Hannah Müller,Anne Müller, Maximilian Scheidt, Götz Schubert, Ernst Stötzner, Samuel Weiss REGIE: Jan Philipp Gloger BÜHNE: Marie Roth KOSTÜME: Karin Jud MUSIK: Kostia RapoportVIDEODESIGN: Sami Bill VIDEO: Alexander Grasseck TON: André Bouchekir, Christoph Naumann LICHT: Susanne Ressin DRAMATURGIE: Bastian Lomsché

PRESSESTIMMEN

Thalia Theater Gaußstraße 21.04.2019, 19:00 Uhr Vor dem Fest zur Veranstaltung
Thalia Theater Alstertor 16.12.2018, 11:00 Uhr Die Rote Zora zur Veranstaltung
Vor dem Fest
Deutsches Schauspielhaus 28.03.2019, 20:00 Uhr Wer hat Angst vor Virginia Woolf? zur Veranstaltung

Liebe Studierende

Im Planetarium könnt Ihr in diesem Jahr, ohne Ausnahme, aber nach Verfügbarkeit, zu ALLEN Veranstaltungen gehen.

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