Ermäßigte Karten für die Vorstellungen im großen Haus und im Malersaal kosten für Studierende 9 €. Der ermäßigte Eintritt bei Premieren kostet 13 €. In der Regel sind ab 10 Tage vor Vorstellungsbeginn alle Platzgruppen ermäßigt erhältlich, ab Vorverkaufsstart sind die Platzgruppen C, D und E für Studierende geöffnet. Die ermäßigten Karten für das Junge Schauspielhaus kosten 7,50 €. Wer monatlich Sonderangebote erhalten möchte, kann gern unseren CampusKollektiv-Newsletter unter folgendem Link abonnieren: www.schauspielhaus.de/newsletter

Deutsches Schauspielhaus 03.12.2018 - 05.12.2018, 19:00 Uhr Beachte bitte, dass Du nur bis zum 31. Dezember umsonst mit der Freikarte diese Veranstaltung besuchen kannst.

Demian

Von Hermann Hesse

Regie: Moritz Beichl , Bühne: Ulrich Frommhold, Kostüme: Astrid Klein, Licht: Jonathan Nacke, Dramaturgie: Nora Khuon, Mathias Wendelin, Ton: Nicanor Müller van der Haegen , Benjamin Owuso

Es spielen: Hermann Book, Sergej Gößner, Gabriel Kähler, Philipp Kronenberg, Christine Ochsenhofer, Katherina Sattler

„Meine Geschichte ist die eines Menschen – nicht eines erfundenen, eines möglichen, eines idealen oder sonstwie nicht vorhandenen, sondern eines wirklichen, einmaligen, lebenden Menschen.“ Dieser einmalige Mensch heißt Emil Sinclair und beginnt seine Erinnerung mit dem Moment, in dem ihm aufgeht, dass die Welt aus zwei Welten besteht: einer heilen, milden und hellen und einer dunklen, die das Verbotene und Gewaltsame beheimatet. Emil, dessen Zuhause die dunkle Seite nicht zu kennen scheint, ist fasziniert von dieser Entdeckung. In Person des Straßenjungen Kromer verfällt er ihr und wird, naiv und unerfahren, auch gleich zu deren Opfer, wäre da nicht Max Demian, der ihn aus Kromers Griff befreit. Demian ist anders als alle, denen Sinclair bisher begegnete. Die beiden verbindet ein geheimes Band, ein Mal, das nur für diejenigen zu erkennen ist, die es tragen. Demian kennt die dunkle und helle Welt und öffnet Sinclairs Blick dafür, dass keine davon zu bevorzugen sei. Er spricht vom freien Willen, davon, dass jeder entscheiden könne, was erlaubt und was verboten sei, davon, dass sich die Zeiten ändern und damit die Regeln. Folgerichtig sei das Absolute nur in sich selbst zu finden. Demian ist Emil einen Schritt voraus. Er scheint dessen Dilemma zu kennen, seine erwachende Sexualität, seinen Hang zur Mystik, seine Unzufriedenheit mit der Konformität des bürgerlichen Daseins, doch scheint er es auch schon gleichsam überwunden zu haben. Vor dem Hintergrund des untergehenden Europas trennen und vereinen sich ihre Wege.

Hermann Hesse veröffentlicht „Demian“ kurz nach Ende des Ersten Weltkrieges. Europa ist untergegangen und mit ihm sein Moral- und Wertekonzept. Eine neue Welt könnte entstehen. Doch wer steht bereit? Hesse zeichnet Sinclairs Weg der Individuation nach. Was macht uns zur Person? Wie biegsam und verführbar sind wir? Gibt es eine mystische Dimension, die uns bestimmt? Wie bereit sind wir, uns in eine Gesellschaft einzupassen und den Weg zu uns gar nicht erst zu versuchen? Und wenn wir versuchen ihn zu gehen, wohin führt er uns eigentlich? Er stellt sich den Fragen des Erwachsenwerdens und des Kampfes ein Mensch zu sein. Moritz Beichl, Absolvent der Regieklasse der Theaterakademie 2017, wird »Demian« inszenieren.

 

 

Kellertheater Hamburg 01.12.2018, 20:00 Uhr Ihr werdet Deutschland nicht wiedererkennen zur Veranstaltung
St. Pauli Theater 14.11.2017 - 16.11.2017, 19:30 Uhr Monsieur Claude und seine Töchter zur Veranstaltung
Ihr werdet Deutschland nicht wiedererkennen
Thalia Theater Alstertor 26.10.2017, 19:30 Uhr Die Orestie zur Veranstaltung

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Im Planetarium könnt Ihr in diesem Jahr, ohne Ausnahme, aber nach Verfügbarkeit, zu ALLEN Veranstaltungen gehen.

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