Abaton-Kino 08.11.2018, 19:30 Uhr Beachte bitte, dass Du nur bis zum 31. Dezember umsonst mit der Freikarte diese Veranstaltung besuchen kannst. Beachte bitte, dass es pro Film nur ein begrenztes Freikarten-Kontingent gibt. Die Tickets können 15 Minuten vor Vorstellungsbeginn an der Kasse abgeholt werden.

Aufbruch zum Mond

Die Sache mit dem „großen Schritt für die Menschheit“
Wie Chuck Yeager – gespielt von Sam Shepard in Philip Kaufmans ,Der Stoff, aus dem die Helden sind‘ – war Neil Armstrong ein Testpilot. Wir sind in den 60er Jahren und der Mann, der eine Ausbildung als Ingenieur hat, testet vor allem neue Militärjets. Neil Armstrong ist verheiratet und hat einen Sohn und eine kleine Tochter. Als diese Karen mit zwei Jahren stirbt, trifft das die Familie hart. Die Armstrongs beschließen, in eine andere Stadt zu gehen und Neil meldet sich auf eine Ausschreibung der NASA. So kommen sie nach Houston, Texas, wo Neil zum Astronauten ausgebildet wird. Wobei … wir sind hier noch ganz am Anfang der bemannten Raumfahrt. Es gibt zwar einen Plan, aber wie der ausgeführt werden soll, das weiß noch niemand. Im Februar 1962 hat es eine bemannte Kapsel gerade einmal um die Erde geschafft. Das erste Raumfahrt-Programm der NASA, das Mercury-Programm brachte es 1963 auf 22 Erdumkreisungen.

Beim folgenden Gemini-Programm, das die technischen Vorraussetzungen erforschen und schaffen sollte für den Flug zum Mond, war Neil Armstrong dann schon voll dabei. Im März 1966 fliegt er mit David Scott zusammen ins All, aber der Flug wird wegen Problemen mit der Steuerung abgebrochen. Dieser Abbruch war kein Einzelfall. Nicht wenige Menschen starben bei Unfällen im All und am Boden. Im Januar 1967 explodierte die Appollo 1-Kapsel noch vor dem Start. Das Programm, das später einen Menschen zum Mond befördern sollte (und zurück) hatte einen schweren Start. Zweieinhalb Jahre später gelang der erste Mondflug mit Apollo 11: Neil Armstrong und Buzz Aldrin waren die ersten Menschen, die ihren Fußabdruck auf dem Mond hinterließen. Bei Apollo 13 gab es eine Explosion auf der Reise zum Mond; die Astronauten kehrten notdürftig im Mondlandefahrzeug zur Erde zurück … aber die ,Apollo 13‘-Geschichte hat ja schon Ron Howard erzählt – mit Tom Hanks in der Hauptrolle.

Damien Chazelle – der Regisseur von ,Whiplash‘ und ,La La Land‘ – erzählt die Geschichte der langen Jahre der Vorbereitung und der ersten Mondlandung selbst ganz auf Neil Armstrong zentriert, den Ryan Gosling darstellt. Bei Chazelle wird keine Fahne auf dem Mond gehisst. Stattdessen tun wir einen Blick in die Persönlichkeit des Mannes, dem der Tod seiner Tochter die Art Todesverachtung gab, die ihm erlaubte, über die zahlreichen Opfer in den Reihen der Astronauten hinwegzusehen – ganz auf sein großes, übergroßes Ziel konzentriert. Dazu liefern Kameramann Linus Sandgren und das Special-Effects-Team ein paar wirklich schöne Bilder. Wie schon bei den vorherigen Filmen von Damien Chazelle entstand die Musik in Kooperation mit Justin Hurwitz.

17.11.2018, 04:40 Uhr zur Veranstaltung

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